Lembeh Strait, Sulawesi (Indonesia)
( December 2016 )
Wie startet man entspannt in den Tauchurlaub? Indem man sich einen Ort auswählt, den man bereits sehr gut kennt und genau weiss, was einen erwartet. Und bei uns kann das nur die Lembeh Strait sein. Zum vierten Mal in der Lembeh und zum dritten Mal im Black Sand Dive Retreat. Nach 18 Monaten ohne Tauchen wollten wir uns zuerst einige „easy dives“ gönnen. Zudem ist die Anreise über Singapur direkt nach Manado plus noch eine Autofahrt von 2 Stunden ziemlich einfach (für unsere Verhältnisse).
Also – 10 Tage Lembeh Strait in einem der Bungalows auf der schönen Anlage des Black Sand Dive Retreat. Da gibt es nichts Neues zu berichten, ausser dass das WLAN verstärkt wurde und das nun eigentlich auf der ganzen Anlage funktioniert… wenn denn nicht gerade ein oder mehrere Stürme den Internetzugang flächendeckend rund um Bitung sabotieren. Für uns kein grosses Problem – wir sind ja primär zum Tauchen da und noch aus einer Generation, die keine Krise kriegt, wenn man den fotografierten Fisch nicht unverzüglich auf Facebook posten kann.
Bruce und seine Crew sind einfach supertoll! Bereits beim ersten Tauchgang musste ich feststellen, dass mein Hochdruckschlauch ein Loch hat und es nicht mehr lange machen wird, bevor er birst. Grundsätzlich kein Problem. Die Tauchbasis hat ja auch Leih-Equipment und man hat mir sofort einen dieser Schläuche montiert. Nun hatten wir ja geplant, nach der Lembeh noch eine fast 2-wöchige Tauchsafari irgendwo im Nirgendwo zu machen. Da musste ein neuer Hochdruckschlauch her. Das ist nicht ganz so trivial wie es klingt in Nord-Sulawesi. Bruce musste zweimal nach Manado fahren (1 Weg 2 Stunden, retour 4 Stunden), bis er einen gefunden hatte. Ich war sehr froh, dass ich nicht einen Tauchtag opfern musste, um selber nach Manado zu fahren. Zudem hätte ich wahrscheinlich die entsprechenden Geschäfte gar nicht gefunden. Vielen Dank Bruce!
Taucherisch waren ähnlich wie vor 1.5 Jahren die Tauchplätze Bianca und TK2 oder TK3 die Highlights. Bianca ist sehr vielfältig. Wir sahen dort wunderschöne Tigershrimps und Mandarinenfische satt. Die Tauchplätze TK I-III boten vor allem Anglerfische in verschiedenen Grössen und Farben und dann einen eierschleppenden Mantis-Shrimp! Zudem gab es an beiden Tauchplätzen eine Auswahl von Nudies. Wirklich sehr schön.
Für 2017 waren keine grossen Tauchferien geplant – also eigentlich gar keine. Wir werden uns auf ein anderes Abenteuer einlassen – Roadtrip in Kanada. Aber nach diesen wunderschönen Tauchtagen in der Lembeh haben wir kurzentschlossen für Mai 2017 einen Aufenthalt im Black Sand Dive Retreat gebucht – diesmal einfach hin und dann wieder zurück in die Schweiz, also ohne weitere Station. Die für Indonesien relativ einfache Anreise rechtfertigt das alleweil…






















































